Deutschland-Check - die monatliche Politikanalyse von INSM und WirtschaftsWoche
Was bringt die aktuelle Politik der Bundesregierung für unsere Volkswirtschaft sowie die Unternehmen und Arbeitnehmer? Monatlich analysieren Wissenschaftler des IW Köln im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche die aktuellen EnEtscheidungen im politischen Berlin. Zusätzlich finden Umfragen statt: Wie beurteilen Unternehmen, Arbeitnehmer und Fachleute die aktuelle Regierungspolitik? Wie stehen Sie zu aktuellen politischen Debatten? Hier finden Sie den INSM-WiWo-Deutschland-Check im Januar 2011.INSM-WiWo-Deutschland-Check aktuell:
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Im Test: Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union
- Im Test: Entwurf eine Zweiten Gesetzes zur Umsetzung eines Maßnahmenpakets zur Stabilisierung des Finanzmarktes (Zweites Finanzmarktstabilisierungsgesetz – 2. FMStG)
Im Test: Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union
Die Wissenschaftler: "Die Gesetzesänderungen führen dazu, dass ausländische Akademiker mit Berufserfahrung und Personen mit Abschlüssen in Mangelberufen in Zukunft grundsätzlich die Möglichkeit haben, nach Deutschland zuzuwandern." Im INSM-WiWo-Deutschland-Check erhält der Gesetzentwurf vier von fünf möglichen Punkten.-
Lesen Sie hier, wie die Wissenschaftler ihre Bewertung begründen.
- Erfahren Sie hier auch mehr zur politischen Debatte über das Gesetzesvorhaben.
Im Test: Entwurf eine Zweiten Gesetzes zur Umsetzung eines Maßnahmenpakets zur Stabilisierung des Finanzmarktes (Zweites Finanzmarktstabilisierungsgesetz – 2. FMStG)
Die Ökonomen über diesen Gesetzentwurf: "Dass die Finanzaufsicht Banken strengere Eigenkapitalauflagen vorgeben kann, selbst wenn aus einzelwirtschaftlicher Sicht keine konkrete Bestandsgefährdung vorliegt, muss ambivalent bewertet werden. Einerseits versucht der Gesetzgeber, dem Problem des systemischen Risikos Rechnung zu tragen. Dass der Staat das Gesetz missbraucht beziehungsweise verzerrend umsetzt und letztlich per Zwang unverhältnismäßig in Eigentumsrechte eingreift, kann andererseits nicht ausgeschlossen werden." Im INSM-WiWo-Deutschland-Check erhält das Gesetz drei von fünf möglichen Punkten.-
Lesen Sie hier, wie die Ökonomen zu ihrer Beurteilung kommen.
- Erfahren Sie hier auch mehr zur politischen Debatte über das Gesetzesvorhaben.
Expertenbefragung über Innovationen als Wachstumstreiber
Bringen Innovationen mehr Arbeitsplätze? Und was kann wie getan werden, um Innovationen zu fördern? Im Auftrag von WirtschaftsWoche und INSM befragten Wissenschaftler der IW Consult Professoren für Wirtschaftswissenschaften, die an Universitäten in Deutschland tätig sind, als Experten über dieses Thema. Untersuchungen dieser Art finden im Rahmen des INSM-WiWo-Deutschland-Checks vier Mal im Jahr statt.
Trends der aktuellen Expertenbefragung:
Für eine Mehrheit der Professoren ist klar, dass Innovationen eine wichtige Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum sind. - Allerdings wehren sich einige Experten gegen eine pauschale Sicht – mit Sätzen wie diesen: „Innovationen als Wachstumstreiber werden überschätzt, weil neue Klingeltöne die Produktivität nicht steigern.“
- Die meisten Professoren meinen, dass der Staat Innovation stärker als bisher fördern müsse.
- Die große Mehrheit der befragten Experten betont dabei, dass eine allgemeine staatliche Innovationsförderung eher geeignet sei als eine gezielte Förderung lediglich einzelner Bereiche.
Der Arbeitsmarkt- und der Wachstumsindex des IW Köln im Januar 2011
Beide Indices zeigen anhand von Punktwerten, wie sich die volkswirtschaftliche Lage seit September 2005 entwickelt hat. Dieses Datum markiert den Regierungswechsel zum ersten Kabinett Merkel. Die Punktwerte dienen als Datengrundlage für zwei Konjunkturkurven, mit denen sich die aktuelle Entwicklung auf einen Blick einordnen lässt.

Aktueller Befund im Januar 2012:
Einige Konjunkturprognostiker nehmen das Wort „Rezession“ in den Mund, um die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland zu beschreiben. ... Auf der anderen Seite beurteilen die Verbände der deutschen Wirtschaft die Lage für das Jahr 2012 besser, wenn auch nicht euphorisch.“ Unterm Strich gibt es derzeit also widersprüchliche Signale und Einschätzungen.
Lesen Sie hier mehr über diesen von Wissenschaftlern des IW Köln erstellten Index oder klicken Sie in das Vorschaubild der Grafik, um mehr zu erfahren.

