Deutschland-Check - die monatliche Politikanalyse von INSM und WirtschaftsWoche
Was bringt die aktuelle Politik der Bundesregierung für unsere Volkswirtschaft sowie die Unternehmen und Arbeitnehmer? Monatlich analysieren Wissenschaftler des IW Köln im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche die aktuellen Entscheidungen im politischen Berlin. Zusätzlich finden Umfragen statt: Wie beurteilen Unternehmen, Arbeitnehmer und Fachleute die aktuelle Regierungspolitik? Wie stehen Sie zu aktuellen politischen Debatten? Hier finden Sie den INSM-WiWo-Deutschland-Check im August 2011.INSM-WiWo-Deutschland-Check aktuell:
Lesen Sie im aktuellen INSM-WiWo-Deutschland-Check auch mehr über:
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eine aktuelle Unternehmensumfrage über die Auswirkungen der Euro-Schulden-Krise
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den Arbeitsmarkt- und Wachstumsindex des IW Köln im August 2011
Im Test: der Ausstieg aus ELENA
Null Punkte kassiert die Bundesrgierung für den Abschied vom Elektronischen Entgeltnachweis (ELENA). Mit der Entscheidung zum „Ausstieg“ habe die Bundesregierung "eine Kehrtwende" auf dem Weg zu einem modernen E-Government vollzogen, meinen die Wissenschaftler. Zudem sei die Chance auf Kosteneinsparungen vertan. "Durch die Online-Meldung per ELENA sollte die Wirtschaft über 85 Millionen Euro Bürokratiekosten jährlich einsparen, indem circa 60 Millionen Bescheinigungen in Papierform pro Jahr entfallen."
Umfrage: Wie Unternehmen die Auswirkungen der Euro-Schulden-Krise bewerten
Vier Mal befragt der INSM-WiWo-Deutschland-Check Entscheider in deutschen Unternehmen zu aktuellen politischen Vorgängen. Die im Juli und August durchgeführte Befragungsrunde, an der sich 753 Unternehmen beteiligten, bewegte sich um die Frage, wie Entscheider in der Wirtschaft die Auswirkungen der Eurokrise bewerten.
Trends aus der Befragung:
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Gut jedes fünfte Industrie- unternehmen (20,9 Prozent) gab an, von der Euro-Krise bereits jetzt negativ betroffen zu sein.
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Dabei wächst die Anzahl der Negativnennungen mit der Umsatzgröße. Industrieunternehmen mit über 50 Millionen Euro Jahresumsatz sind bereits jetzt zu 32,3 Prozent "eher negativ" beziehungsweise "sehr negativ" durch die Euro-Währungs-turbulenzen betroffen.
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Weniger betroffen fühlen sich Unternehmen im Dienstleistungssektor (10,8 Prozent Negativ-Stimmen).
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40 Prozent der befragten Unternehmen befürchten erheblich steigende Rohstoff- und Energiepreise.
Der Arbeitsmarkt- und der Wachstumsindex des IW Köln im August 2011
Beide Indices zeigen anhand von Punktwerten, wie sich die volkswirtschaftliche Lage seit September 2005 entwickelt hat. Dieses Datum markiert den Regierungswechsel zum ersten Kabinett Merkel. Die Punktwerte dienen als Datengrundlage für zwei Konjunkturkurven, mit denen sich die aktuelle Entwicklung auf einen Blick einordnen lässt. Aktueller Befund im August 2011: Verunsicherung, was die weitere konjunkturelle Entwicklung angeht, trübt die Stimmung. Die gedämpften konjunkturellen Perspektiven haben bereits erste Spuren beim Wachstumsindex hinterlassen. Erfreulicherweise jedoch nicht beim Arbeitsmarktindex, der seinen Aufwärtstrend weiter fortsetzte.
Lesen Sie hier mehr über diesen von Wissenschaftlern des IW Köln erstellten Index oder klicken Sie in das Vorschaubild der Grafik, um mehr zu erfahren
