Deutschland-Check - die monatliche Politikanalyse von INSM und WirtschaftsWoche
Was bringt die aktuelle Politik der Bundesregierung für unsere Volkswirtschaft sowie die Unternehmen und Arbeitnehmer? Monatlich analysieren Wissenschaftler des IW Köln im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche die aktuellen EnEtscheidungen im politischen Berlin. Zusätzlich finden Umfragen statt: Wie beurteilen Unternehmen, Arbeitnehmer und Fachleute die aktuelle Regierungspolitik? Wie stehen Sie zu aktuellen politischen Debatten? Hier finden Sie den INSM-WiWo-Deutschland-Check im November 2011.INSM-WiWo-Deutschland-Check aktuell:
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Im Test: Regierungsankündigung - Beseitigung der Kalten Progression
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Im Test: Neuordnung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts
Im Test: Regierungsankündigung - Beseitigung der Kalten Progression
"Die Abschaffung der Kalten Progression ist ein absolut begrüßenswertes Ziel", meinen die Wissenschaftler. Sie kritisieren aber, dass "entgegen den Ankündigungen ... keine dauerhafte Beseitigung der Kalten Progression vorgesehen" sei, sondern nur die Kompensation der von 2011 bis einschließlich 2013 aufgelaufenen Kalten Progression. Im INSM-WiWo-Deutschland-Check erhält das Gesetz deshalb nur drei von fünf möglichen Punkten.-
Lesen Sie hier, wie die Wissenschaftler ihre Bewertung argumentieren.
- Erfahren Sie hier auch mehr zur politischen Debatte über dieses Gesetz.
Im Test: Neuordnung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts
Dieses Gesetz bewerten die von INSM und WiWo beauftragten Ökonomen nur mit zwei von fünf möglichen Punkten. Zwei wesentliche Kritikpunkte sind dafür wesentlich verantwortlich: Erstens gelinge es dem Gesetz nicht, "die anstehenden Fragen der Einführung einer Wertstofftonne zu klären". Zweitens setze das Gesetz "keine Öffnung der Entsorgungsmärkte durch".-
Lesen Sie hier, wie die Wissenschaftler ihre Bewertung darüber hinaus begründen.
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Erfahren Sie hier auch mehr zur politischen Debatte über dieses Gesetz.
Unternehmens-Umfrage zur Beschäftigung 50 plus
Vier Mal im Jahr bitten Wissenschaftler der IW Consult für den INSM-WiWo-Deutschland-Check Entscheider in Unternehmen um ihre Bewertung aktueller Themen. Im Fokus dieses Unternehmens-Votums stand die Beschäftigung 50 plus.
Trends aus der Befragung:S
- Knapp 54 Prozent der befragten Unternehmen behandeln das Thema „Beschäftigung älterer Arbeitnehmer“ gezielt im Rahmen ihrer Personalpolitik.
- Je höher der Umsatz, desto eher befasst sich ein Unternehmen im Rahmen seiner Personalpolitik mit der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer.
- Knapp 46 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer in den nächsten fünf Jahren für sie zu einem wichtigeren Thema wird.
- Nur für zwei Prozent der Unternehmens-Entscheider sind jüngere Arbeitnehmer leistungsfähiger als ältere.
- Dagegen stufen fünf Prozent ältere Arbeitnehmer sogar als leistungsfähiger ein.
- Jedes zweite Unternehmen gibt an, dass es nur wenige Bewerbungen älterer Arbeitssuchender erhalte.
Der Arbeitsmarkt- und der Wachstumsindex des IW Köln im November 2011
Beide Indices zeigen anhand von Punktwerten, wie sich die volkswirtschaftliche Lage seit September 2005 entwickelt hat. Dieses Datum markiert den Regierungswechsel zum ersten Kabinett Merkel. Die Punktwerte dienen als Datengrundlage für zwei Konjunkturkurven, mit denen sich die aktuelle Entwicklung auf einen Blick einordnen lässt.
Aktueller Befund im November 2011: noch mehr dunkle Wolken am Konjunkturhimmel. Allerdings kein Alarm am Arbeitsmarkt. "Gegen eine Trendwende" zum Negativen hin spricht aus Sicht der Wissenschaftler die Tatsache, "dass die von den Unternehmen gemeldeten offenen Stellen auch im Oktober mit gegenüber den beiden Vormonaten unvermindertem Tempo weiter zugenommen haben."
Lesen Sie hier mehr über diesen von Wissenschaftlern des IW Köln erstellten Index oder klicken Sie in das Vorschaubild der Grafik, um mehr zu erfahren.


