Deutschland-Check - die monatliche Politikanalyse von INSM und WirtschaftsWoche
Was bringt die aktuelle Politik der Bundesregierung für unsere Volkswirtschaft sowie die Unternehmen und Arbeitnehmer? Monatlich analysieren Wissenschaftler des IW Köln im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche die aktuellen EnEtscheidungen im politischen Berlin. Zusätzlich finden Umfragen statt: Wie beurteilen Unternehmen, Arbeitnehmer und Fachleute die aktuelle Regierungspolitik? Wie stehen Sie zu aktuellen politischen Debatten? Hier finden Sie den INSM-WiWo-Deutschland-Check im Oktober 2011.
INSM-WiWo-Deutschland-Check aktuell:
-
Im Test: Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen (StabMechG) - Erweiterung des Euro-Rettungsschirms
Im Test: das Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen (StabMechG) - Erweiterung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
Die Wissenschaftler begrüßen den Beschluss des Deutschen Bundestages zur Erweiterung des Euro-Rettungsschirms (EFSF) "uneingeschränkt". Die Schaffung zusätzlicher Instrumente diene "vor allem der Eingrenzung von Ansteckungseffekten am Finanzmarkt, die die Finanzstabilität der Eurozone bedrohen und beispielsweise durch einen Schuldenschnitt in Griechenland ausgelöst werden könnten". Im INSM-WiWo-Deutschland-Check erhält das Gesetz fünf von fünf möglichen Punkten.
-
Lesen Sie hier, wie die Wissenschaftler ihre Bewertung begründen.
- Erfahren Sie hier auch mehr zur politischen Debatte über dieses Gesetz.
Im Test: der Regierungsdialog Rente
Das Bunderbeitsministerium hat einen Dialog mit Fachpolitikern, Vertretern der Rentenversicherung, Gewerkschaften und Arbeitgebern aufgenommen. Unter der Überschrift, die Rente solle Lohn für Lebensleistung sein, wird eine Aufstockung von gesetzlichen Rentenansprüchen angestrebt. Entsprechende gesetzliche Neuregelungen sollen Anfang 2013 in Kraft treten. Die Wissenschaftler des IW Köln vergaben im Rahmen des INSM-WiWo-Deutschland-Checks drei von fünf möglichen Punkten. Sie meinen: "Die Aussage, Rente solle Lohn für Lebensleistung sein, suggeriert einen Zusammenhang, der im Rentenrecht nicht realisiert wird." Anfreunden können sich die Kölner Ökonomen mit der Idee einer Kombirente. Lesen Sie mehr über Ihre Bewertung des Regierungsdialoges Rente.-
Lesen Sie hier, wie die Wissenschaftler ihre Bewertung begründen.
-
Erfahren Sie hier auch mehr zur politischen Debatte über dieses Gesetz.
Umfrage unter Professoren: Was tun in der Euro-Krise?
Vier Mal im Jahr bitten Wissenschaftler der IW Consult für den INSM-WiWo-Deutschland-Check Wirtschaftsprofessoren um ihre Bewertung aktueller ökonomischer Themen. Im Fokus dieses Ökonomen-Panels: die wirtschaftlichen Auswirkungen des beschleunigten Atomausstieges.
Trends aus der Befragung:
- Mehrheitlich sind die befragten Professoren gegen eine gemeinsame Euro-Wirtschaftsregierung.
- Uneinig sind sich die Experten in der Frage, ob es eine gemeinsame Fiskalpolitik der Euro-Staaten geben sollte.
- Fast einhellig lehnen die Ökonomen gemeinschaftliche Anleihen (Euro-Bonds) ab.
- Mit sehr großer Mehrheit sprechen sich die Wissenschaftler für eine gemeinsame verfassungsmäßige Schuldenbremse aller Euro-Staaten aus.
Lesen Sie hier mehr über das Professoren-Panel im Rahmen des INSM-WiWo-Deutschland-Checks oder klicken Sie in die Grafik, um mehr zu erfahren.
Der Arbeitsmarkt- und der Wachstumsindex des IW Köln im Oktober 2011
Beide Indices zeigen anhand von Punktwerten, wie sich die volkswirtschaftliche Lage seit September 2005 entwickelt hat. Dieses Datum markiert den Regierungswechsel zum ersten Kabinett Merkel. Die Punktwerte dienen als Datengrundlage für zwei Konjunkturkurven, mit denen sich die aktuelle Entwicklung auf einen Blick einordnen lässt.
Aktueller Befund im Oktober 2011: Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung hat im Herbst 2011 weiter zugenommen. Nach wie vor im grünen Bereich: der Arbeitsmarkt.Lesen Sie hier mehr über diesen von Wissenschaftlern des IW Köln erstellten Index oder klicken Sie in das Vorschaubild der Grafik, um mehr zu erfahren.



