Deutschland-Check - die monatliche Politikanalyse von INSM und WirtschaftsWoche - Oktober 2010

Was bringt die aktuelle Politik der Bundesregierung für unsere Volkswirtschaft sowie die Unternehmen und Arbeitnehmer? Monatlich analysieren Wissenschaftler des IW Köln im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche die aktuellen Entscheidungen im politischen Berlin. Zusätzlich finden Umfragen statt: Wie beurteilen Unternehmen, Arbeitnehmer und Fachleute die aktuelle Regierungspolitik? Wie stehen Sie zu aktuellen politischen Debatten? Hier finden Sie den aktuellen INSM-WiWo-Deutschland-Check im Oktober 2010.

INSM-WiWo-Deutschland-Check aktuell:

Lesen Sie im aktuellen INSM-WiWo-Deutschland-Check auch mehr über:

Im Test: Die Neuberechnung des Regelbedarfs für Bezieher von ALG II

Die Bundesregierung hat den Regelbedarf für Empfänger von Arbeitslosengeld II neu berechnet. Anlass dafür war die Kritik des Bundesverfassungsgerichts. Das neue Verfahren sei "transparent und – soweit möglich – objektiv", meinen die Ökonomen des IW Köln und vergaben vier von fünf möglichen Punkten. 

4 Punkte - INSM-WiWo-Deutschland-Check

Im Test: Neue Anlegerschutzregeln für offene Immobilienfonds

Der Gesetzentwurf zur Stärkung des „Anlegerschutzes und zur Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes“ enthält auch weit reichende Neuregelungen zum Anlegerschutz bei offenen Immobilienfonds. "Insgesamt ist der Gesetzentwurf geeignet, diese Anlageklasse zu stabilisieren", so die Wissenschaftler. Urteil: vier von fünf Punkten.

4 Punkte - INSM-WiWo-Deutschland-Check

Das Ökonomen-Panel zu Konjunkturrisiken und weiteren aktuellen Themen

Vier Mal befragt der INSM-WiWo-Deutschland-Check Wirtschaftsprofessoren an deutschen Universitäten nach ihrer Meinung zu aktuellen politischen Entwicklungen. Aktuell stehen vier Themen im Fokus. Erstens: mögliche Risiken für den konjunkturellen Aufschwung. Zweitens: die geplanten neuen Staatsschulden. Drittens: die Frage, ob der Staat bedürftige Kinder bei Bildungsaufwendungen mit Geld- oder Sachleistungen unterstützen soll. viertens: das gesetzliche Renteneintrittsalter. Trends aus diesem Expertenvotum:
  • Staatsbankrotte in anderen Ländern können Risiken  für den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland bringen.

  • Auch eine Rezession in den USA könne sich negativ auf die Lage in Deutschland auswirken.

  • Kaum Risiken für die deutsche Konjunktur sehen die Experten durch Inflation oder Deflation.

  • Wenn Kinder staatliche Hilfe für Bildungsaufwendungen benötigen, sollte dies über Sachleistungen geschehen, meinen die Wissenschaftler mit großer Mehrheit.

  • Weitgehende Einigkeit herrschte in der Einschätzung, dass das gesetzliche Renteneintrittsalter nicht wieder von 67 auf 65 Jahre heruntergeschraubt werden sollte.

INSM-WiWo-Deutschland-Check: Expertenvotum Oktober 2010
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Lesen Sie hier mehr zum aktuellen Expertenvotum, das Wissenschaftler der IW Consult im Aufrag von WirtschaftsWoche und Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft abfragten.

Der Arbeitsmarkt- und der Wachstumsindex des IW Köln im Oktober 2010


INSM-WiWo-Deutschland-Check: Expertenvotum Oktober 2010: IW-KonjunkturindexBeide Indices zeigen anhand von Punktwerten, wie sich die volkswirtschaftliche Lage seit September 2005 entwickelt hat. Dieses Datum markiert den Regierungswechsel zum ersten Kabinett Merkel. Die Punktwerte dienen als Datengrundlage für zwei Konjunkturkurven, mit denen sich die aktuelle Entwicklung auf einen Blick einordnen lässt.

Aktueller Befund im Oktober 2010: Die Wirtschaftsentwicklung hat sich neuen Schwung geholt.

Lesen Sie hier mehr über diesen von Wissenschaftlern des IW Köln erstellten Index oder klicken Sie in das Vorschaubild der Grafik, um mehr zu erfahren.

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