Deutschland-Check - die monatliche Politikanalyse von INSM und WirtschaftsWoche - Januar 2011

Was bringt die aktuelle Politik der Bundesregierung für unsere Volkswirtschaft sowie die Unternehmen und Arbeitnehmer? Monatlich analysieren Wissenschaftler des IW Köln im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche die aktuellen Entscheidungen im politischen Berlin. Zusätzlich finden Umfragen statt: Wie beurteilen Unternehmen, Arbeitnehmer und Fachleute die aktuelle Regierungspolitik? Wie stehen Sie zu aktuellen politischen Debatten? Hier finden Sie den INSM-WiWo-Deutschland-Check im Januar 2011.

INSM-WiWo-Deutschland-Check aktuell:

Lesen Sie im aktuellen INSM-WiWo-Deutschland-Check auch mehr über:

Im Test: das Steuervereinfachungsgesetz 2011


Akribisch haben die Wissenschaftler des IW Köln den Referentenentwurf für das Steuervereinfachungsgesetz 2011 unter die Lupe genommen. Als "begrüßenswert" stufen Sie den Koalitions-Plan ein, "Steuerregelungen zu vereinfachen und Verfahren zu modernisieren". Tatsächlich "entschlackt die Koalition eine Reihe von unnötig komplizierten Vorschriften und reduziert aufwändige und teure Nachweispflichten", bilanzieren die Ökonomen. Sie kritisieren allerdings, dass die von der Koalition angekündigte große Steuerreform weiter auf sich warten lässt. Unterm Strich bringt es das Gesetz im INSM-WiWo-Deutschland-Check auf drei von fünf möglichen Punkten.

INSM-WiWo-Deutschland-Check: fünf Punkte

Das Ökonomen-Panel: Wie Wirtschaftsprofessoren die neue Arbeitnehmerfreizügigkeit bewerten


INSM-WiWo-Deutschland-Check: Das Ökonomen-PanelVier Mal befragt der INSM-WiWo-Deutschland-Check Wirtschaftsprofessoren an deutschen Universitäten nach ihrer Meinung zu aktuellen politischen Entwicklungen. Aktuell geht es um die Auswirkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit und eine weitere Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Zuwanderer aus Nicht-EU-Ländern.

  • Mehrheitlich glauben die Ökonomen, dass die Zuwanderung moderat steigen wird.

  • Die Mehrzahl glaubt auch, dass es Unternehmen dadurch leichter haben werden, Fachkräfte zu finden.

  • Eine große Mehrheit ist zudem dafür, dass Deutschland auch den Zugang von Fachkräften aus dem Nicht-EU-Ausland erleichtern sollte.

Lesen Sie hier mehr über das Experten-Votum. 

Der Arbeitsmarkt- und der Wachstumsindex des IW Köln im Januar 2010


INSM-WiWo-Deutschland-Check: Konjunktur-IndexBeide Indices zeigen anhand von Punktwerten, wie sich die volkswirtschaftliche Lage seit September 2005 entwickelt hat. Dieses Datum markiert den Regierungswechsel zum ersten Kabinett Merkel. Die Punktwerte dienen als Datengrundlage für zwei Konjunkturkurven, mit denen sich die aktuelle Entwicklung auf einen Blick einordnen lässt.

Aktueller Befund im Januar 2010: Auch zum Jahresausklang 2010 zeigte sich die wirtschaftliche Entwicklung von ihrer positiven Seite. Die Auftriebskräfte behielten auch im Dezember 2010 die Oberhand – sowohl der Arbeitsmarkt- als auch der Wachstumsindex schlossen das Jahr 2010 nochmals mit einem deutlichen Plus im Dezember ab.

Lesen Sie hier mehr über diesen von Wissenschaftlern des IW Köln erstellten Index oder klicken Sie in das Vorschaubild der Grafik, um mehr zu erfahren.

INSM-WiWo-Deutschland-Check: Wissenschaftlicher Rückblick auf das Jahr 2010

INSM-WiWo-Deutschland-Check: JahresrückblickDas Jahr 2010 stand ganz im Zeichen der Erholung von der schwersten Nachkriegsrezession. Nach einem Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2009 konnte in 2010 mit einem Plus von gut 3,5 Prozent wieder deutlich Boden gut gemacht werden, wenn auch das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht werden konnte. Die vielfach diskutierte Frage, welchen Verlauf die Erholung nehmen würde, konnte das „V“ für sich entscheiden. Weder L noch W konnten ihm dem Rang ablaufen. Lesen Sie hier mehr über den wissenschaftlichen Jahresrückblick 2010.


Ihre Meinung ist gefragt:

Bewerten Sie dieses Gesetz / diese Entscheidung!