Deutschland-Check - die monatliche Politikanalyse von INSM und WirtschaftsWoche
Was bringt die aktuelle Politik der Bundesregierung für unsere Volkswirtschaft sowie die Unternehmen und Arbeitnehmer? Monatlich analysieren Wissenschaftler des IW Köln im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche die aktuellen Entscheidungen im politischen Berlin. Zusätzlich finden Umfragen statt: Wie beurteilen Unternehmen, Arbeitnehmer und Fachleute die aktuelle Regierungspolitik? Wie stehen Sie zu aktuellen politischen Debatten? Hier finden Sie den INSM-WiWo-Deutschland-Check im Juli 2011.INSM-WiWo-Deutschland-Check aktuell:
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Im Test: Gesetzentwurf zur Stärkung der kommunalen Finanzkraft
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Im Test: Gesetzentwurf zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der GKV
Lesen Sie im aktuellen INSM-WiWo-Deutschland-Check auch mehr über:
Im Test: Maßnahmen zur Fachkräftesicherung
Nur einen von fünf möglichen Punkten vergaben die IW-Ökonomen für das Fachkräftesicherungskonzept. Die Bundesregierung verkaufe damit "de facto alten Wein in neuen Schläuchen".

- Lesen Sie hier, wie die Wissenschaftler ihre Bewertung begründen.
- Erfahren Sie hier auch mehr zur politischen Debatte über das Fachkräftesicherungskonzept der Bundesregierung.
Im Test: Gesetzentwurf zur Stärkung der kommunalen Finanzkraft
Heftige Kritik der Volkswirte an diesem Gesetzentwurf mündet in ein Null-Punkte-Urteil. Die Neuregelung führe "nicht zu einer nachhaltigen systemgerechten Verbesserung der Finanzausstattung der Kommunen". Zudem belaste sie "dauerhaft die Finanzausstattung der Bundesagentur für Arbeit".
- Lesen Sie hier mehr über die Gründe für die schlechte Bewertung.
- Informationen zur Diskussion über die kommunalen Finanzen.
Im Test: Gesetzentwurf zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der GKV
Die Bundesregierung will damit für eine eine wohnortnahe medizinische Versorgung vor allem in ländlichen Gebieten sorgen. Das Gesetzesvorhaben erhält nur einen von fünf Punkten. Unter dem Strich ist aus Sicht der Wissenschaftler "nicht nur die vermeintliche Budgetneutralität in Frage zu stellen". Auch ordnungspolitisch würden keine Fortschritte erzielt.
- Lesen Sie hier mehr über die Bewertungsbegründung.
- Erfahren Sie hier auch mehr zur politischen Debatte über die Gesetzesnovelle.
Professoren-Panel: die wirtschaftlichen Folgen des beschleunigten Atomausstiegs im Urteil der Wissenschaft
Vier Mal im Jahr bitten Wissenschaftler der IW Consult für den INSM-WiWo-Deutschland-Check Wirtschaftsprofessoren um ihre Bewertung aktueller ökonomischer Themen. Im Fokus dieses Ökonomen-Panels: die wirtschaftlichen Auswirkungen des beschleunigten Atomausstieges.
Meinungstrends aus dieser Befragung unter Volkswirtschafts-Professoren:
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Staatshaushalt, Verbraucherpreise sowie Rohstoff- und Energiekosten – die befragten Experten erwarten hier kurzfristig eher negative wirtschaftliche Auswirkungen.
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Wirtschaftliche Risiken aufgrund des Ausstiegsbeschlusses erwarten die befragten Experten insbesondere für die Metallerzeugung und -bearbeitung.
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Positiver ist das Meinungsbild nur bei nur bei den erwarteten Investitionen und Innovationen.
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Chancen ergeben sich aus dem beschleunigten Atomausstieg nach Expertenmeinung insbesondere für die Energiewirtschaft.
Lesen Sie mehr über das Experten-Votum im Juli 2011.
Der Arbeitsmarkt- und der Wachstumsindex des IW Köln im Juli 2011
Beide Indices zeigen anhand von Punktwerten, wie sich die volkswirtschaftliche Lage seit September 2005 entwickelt hat. Dieses Datum markiert den Regierungswechsel zum ersten Kabinett Merkel. Die Punktwerte dienen als Datengrundlage für zwei Konjunkturkurven, mit denen sich die aktuelle Entwicklung auf einen Blick einordnen lässt.
Aktueller Befund im Juni 2011: Das IW Köln erwartet einen BIP-Anstieg von 3 ½ Prozent. Das sind in der Tat sehr gute Perspektiven, die im Verlauf des Jahres auch noch für die eine oder andere positive Überraschung hinsichtlich der Einnahmenentwicklung bei Bund, Ländern und Gemeinden sorgen sollten.
